Freitag, 21. Januar 2011

11.664 Terroropfer innerhalb der USA seit dem 11. September

Je weiter die Zeit voranschreitet, desto wahrscheinlicher wird es, dass wir hier in Deutschland und/oder anderen europäischen Ländern oder auch in den USA einen Terroranschlag erleben werden, der vor einem islamistisch-fundamentalistischen Hintergrund geschieht und bei dem Menschen sterben. Solange die Welt also noch im Hier und Jetzt rational denken kann und nicht Bilder von Opfern vor Augen hat, sollte so viel wie möglich darüber geschrieben werden, wie wir denn eigentlich mit diesen Anschlägen umgehen wollen.

Ich bin sicher nicht der Einzige, der mit Anschlägen rechnet. Zu sehr wurde der Hass seit 1990 geschürt. Neue Feindbilder mussten her, da der („böse“) Ostblock nicht mehr zur Verfügung stand. Die Globalisierung begünstigte zudem die Globalisierung des Terrors.

Die Ereignisse nach dem 11. September 2001 haben bei mir eine ganze neue Sorge ausgelöst. Diese Sorge habe ich am 05.10.2010 bereits formuliert und mir fällt keine bessere ein:
„Wenn man sich vor Augen führt, dass durch die Anschlagsserie vom 11. September ca. 3000 Menschen auf amerikanischem Boden starben, durch die kriegerische Reaktion der USA allerdings mehrere hunderttausend Menschen außerhalb der USA ihr Leben verloren, dann habe ich erlichgesagt mehr Angst vor eben dieser möglichen Reaktion auf zukünftige Terroranschläge.“

Wenn es um Wahrscheinlichkeitsrechnung geht, dann muss ich mir als in Deutschland lebender Mensch wenig Sorgen machen, Opfer eines Terroranschlages zu werden. Ein Verkehrsunfall und andere Risiken des (lebensgefährlichen) Lebens sind weitaus wahrscheinlicher. Das gilt auch für die USA. Es muss hier auch erlaubt sein, einfach mal 3.000 Opfer des 11. September den ca. 311 Millionen Einwohnern der USA gegenüberzustellen. Diese Zahlen zeigen: Die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Terror zu werden, ist sehr sehr gering, zumindest im Westen.

Nun will ich nicht sagen, dass ich den Schock, die Wut und die Angst, die die damalige Anschlagsserie auslöste, nicht nachvollziehen kann. Ich selbst war auch schockiert und traurig. Ich selbst stand ca. ein Jahr vorher noch als Tourist auf dem World Trade Center und bereiste damals die USA zusammen mit zwei Freunden drei Monate von Ost nach Süd, von Süd nach West und von West nach Ost. Nur den Hass, die Rache und den Krieg, kurz die Reaktionen der USA (und ihrer Verbündeten inkl. Deutschland) auf diese Anschläge bleiben für mich unverständlich und irrational. Damals flogen die Herzen und das Mitgefühl den USA zunächst noch zu. Wenn diese Nation fähig gewesen wäre, mit echter öffentlicher Trauer auf die Anschläge zu reagieren, statt mit Krieg und Gewalt, sie hätten die Welt verändert, zum Guten.

Ach ja… sage ich nur, was soll ich noch weiter dazu schreiben…

Also kommen wir zu dem eigentlichen Punkt, auf den ich durch diesen Beitrag hinweisen möchte:

Nach der UNICEF-Vergleichsstudie „Child Maltreatment Deaths in Rich Nations“ aus dem Jahr 2003 sterben in den USA jede Woche 27 Kinder auf Grund von Misshandlung und Vernachlässigung. In Deutschland sterben 2 Kinder die Woche. (Dazu muss erwähnt werden, dass sicher nicht alle Todesfälle von Kindern entsprechend gründlich untersucht werden und diese Zahlen real sicher noch etwas höher liegen.) Da die Gewalt gegen Kinder stetig aber sehr langsam abnimmt, könnten in den Folgejahren diese Zahlen etwas nach unten gegangen sein. Nehmen wir sie trotzdem zur Grundlage. Demnach sterben in den USA jedes Jahr ca. 1.296 Kinder auf Grund von (meist elterlicher) Misshandlung und Vernachlässigung (und das ist nur die Spitze des Eisberges an Terror in Form von Misshandlungen, Missbrauch und Vernachlässigung). Das sind seit dem 11. September (also einfach gerechnet runde 9 Jahre) 11.664 durch meist elterlichen Terror umgebrachte Kinder! Fast vier mal so viele Menschen, wie am 11. September umkamen. In Deutschland kamen demnach im gleichen Zeitraum ca. 864 Kinder um. Diese traurigen Ereignisse führten allerdings nicht dazu, dass die "Special Forces" sich von Kampfhubschraubern aus in die gepflegten Vorstadtgärten der USA abseilten, um Razzien durchzuführen und Geständnisse zu erpressen. Auch wurden keine Bomben über möglicherweise besonders verdächtige (sehr familienreiche) Orte abgeworfen. Letztendlich wurde noch nicht einmal viel über diese Zahlen berichtet und geredet.

Die Ereignisse vom 11. September waren ein Schock. Und die Bilder unglaublich. Einige Billionen Dollar wurden in der Folge für unnütze und brutale Kriege ausgegeben. Tausende Menschen starben. Ist das zu verstehen? Rational nicht. Emotional schon, wenn die tausenden Opfer als "Giftcontainer" für die emotionalen Probleme (abgespaltene traumatische Erfahrungen in der Kindheit) der USA und auch Europa gesehen werden. Die Opfer erfüllten also einen emotionalen Sinn. Keiner gibt dagegen Billionen dafür aus, dass Kinder im eigenen Land geschützt werden, obwohl diese Aktion sehr viel mehr Sinn machen würde und die Bedrohung sehr real und weitaus größer ist. Man hätte dann allerdings auch keinen bösen Feind und keine Opfer und keine Reinszenierung traumatischer Erlebnisse und würde sich nicht selbst zerstören... Die o.g. Zahlen über die unzähligen Terroropfer von (meist) Eltern sollten diese abgehobene und irrationale Reaktion noch einmal etwas in ein anderes Licht rücken. Ich weiß nicht, ob klar wird, um was es mir geht. Ich ahne allerdings, dass ich in Zukunft auf diesen Text verweisen werde müssen, leider.

Ich habe natürlich eine viel bessere Idee, aber auf mich hört ja keiner. Warum nicht einfach Milliarden Dollar in den Kinderschutz (auch international) investieren (und auf Terroranschläge mit Trauer, statt mit Militäraktionen reagieren!)? Das wäre sinnvoll, besser heute als Morgen.

Nochmal mein Fazit in deutlichen Worten: Zukünftig werden bei uns Menschen durch Terroranschläge sterben. Wir sollten unsere Ängste in der Folge relativieren und nicht mit dem Töten anderen Menschen oder dem weiteren Abbau demokratischer Strukturen darauf reagieren.

(Übrigens wurden zwischen 1990 und 2010 in Deutschland 137 Todesopfer rechter Gewalt registriert. Auch dies führte nicht zu abgehobenen Reaktionen und millionenschweren Militäreinsätzen mit unzähligen wahllosen Opfern.)

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Es ist bis heute nicht bewiesen wer hinter den Anschlägen vom 11.Septmber steckt. Mehrere wissenschaftliche Organisationen haben bewiesen das die offizielle Ursachentheorie physikalisch unmöglich ist: ae911truth.org (1400 Architekten die sagen das die Gebäude gesprengt wurden).
Davon auszugehen dass nun islamische Gruppen einen Anschlag ausüben werden obwohl sie wie es aussieht mit 911 überhaupt nichts zu haben ist eine sehr gewagte These, aber ansonsten schöner Beitrag.

Sven Fuchs hat gesagt…

Eine Verschwörungstheorie als allgemein bekannte Tatsache anzupreisen, ist schon mutig. Oder auch eher nicht, wenn man sie denn anonym abliefert.
Der tagtägliche islamistische Terror, den viele Menschen in der Welt ausgesetzt sind (vor allem auch Frauen), ist dann natürlich auch nicht real..

Anonym hat gesagt…

Naja, die Geschichte wird uns ja zeigen wer hier der Verschwörungstheoretiker ist. Osama und die 19 Räuber vs. profundierte Wissenschaftler, ich bin gespannt. Ob ich anonym poste oder nicht verändert nicht den Inhalt und darum gehts. Der Messenger ist unwichtig es geht um die Message. Natürlich sind Religionen gewalttätig nur sind die Christen nachwievor die brutalsten, wenn eine Gefahr ausgeht dann von deren Kriegen. Vielleicht stellt es sich noch raus das sogar Christen hinter 911 stecken. Im Übrigen sind die Psychohistoriker in den Vereinigten Staaten nach deiner Denkweise auch Verschwörungstheoretiker, dazu einfach mal das Journal of Psychohistory bezüglich der Ursachen von 911 lesen, da findest du dann auch den Bezug zur physikalischen Wissenschaft. Vielleicht bist du trotz deines kritischen Denkens auch ein ganz normales Propagandaopfer. Wärst nicht das einzig helle Köpfchen was sich verblenden lässt.

Nuntius hat gesagt…

Sehr schöner Beitrag! Allerdings halte ich die offizielle 9/11-Version inklusive Vertuschung und Wegschweigen sehr sehr vieler Ungereimtheiten für äußerst Verdächtig. Es nützt wenig, mit dem Wort "Verschwörungstheorie" jegliche Diskussion abzuwürgen, denn wenn es Ungereimtheiten gibt, ist Diskussion erforderlich.
Die Gebäude sind ganz sicher gesprengt worden, sonst wäre kein Sprengstoff im Staub nachgewiesen worden. DAS ist Fakt, nicht die Osama-Geschichte.

Sven Fuchs hat gesagt…

Fakt ist: Die USA und speziell auch George W. Bush wollten Krieg und hatten den Irak schon vor dem 11. Sept als Ziel im Auge. Daraus eine Verschwörungstheorie zu basteln, halte ich allerdings für fragwürdig. Und mal mit ganz klarem Menschenverstand gesagt: Wenn die Gebäude gesprengt wurden – was ich natürlich bezweifle – dann hätten die Todespiloten Atta & Co. mit ihrer riesigen Boeing 767 ja sehr genau zielen müssen, damit sie auch ja nicht den Sprengstoff treffen, weil der sollte ja „nach Plan“ erst später losgehen, damit auch ja keine Ermittlungen in Richtung Sprengstoffanschlag gehen würden. Darüberhinaus halte ich Fanatiker wie Atta & Co. – über die ja auch einige Hintergründe bekannt sind – für quasi immun, im Auftrag der USA zu handeln, da sie nun mal islamistische Fanatiker sind. Aber ehrlich, ich halte Gedanken in diese Richtung eh für Zeitverschwendung. Das kann ja aber auch jeder halten wie er will.

Anonym hat gesagt…

Fakt ist auch: fast jeder Krieg begann mit einer Inszenierung oder Lüge. Von den Nazis in Polen bis zum Irakkrieg. Vergleiche dazu: Lloyd deMause: 7 Phasis of going to War.
Der 11.September hat alles mögliche weltweit radikal verändert, das der Ablauf eine Lüge ist, ist der größte Skandal meines Lebens. Damit muss man sich m.E. einfach auseinandersetzen weil solche Analysen wie der Artikel oben sonst im Grunde vollkommen wertlos sind. Eine andere "Bewältigungsstrategie" ungelöster Probleme ist die:
Kognitive Dissonanz:
Unbequeme Fakten die das eigene Weltbild gefährden werden verbogen, verharmlost oder geleugnet oder zusätzliche Informationen die die Spannung reduzieren werden eingebaut.
"Wenn die Gebäude gesprengt wurden – was ich natürlich bezweifle –"
"Aber ehrlich, ich halte Gedanken in diese Richtung eh für Zeitverschwendung."
Ganz schön naive Argumentation. Nanothermit wurde im Staub gefunden, von mehreren unabhängigen Wissenschaftlern. Demolitionsexperten sprechen von eindeutigen sichtbaren Sprengungen.
(1500)Architekten verweisen auf die Statik der Gebäude die so konstruiert wurden FLugzeugeinstürze auszuhalten. Die gebäude stüzten auf dem Weg des grössten Widestandes zusammen. WTC 7 wurde von keinem Flieger getroffen. Um ein Flugzeug gezielt irgendwo reinzusteuern braucht es nur einen kleinen Fluglotsen in den Gebäuden, da wo kein Sprengstoff ist und schon landen sie da wo sie sollen. Im übrigen wäre es egal wenn an den Stellen wo die Flugzeuge reingeflogen sind auch Sprengstoff wäre denn die Gebäude hatten eine Stahlkonstruktion wie ein Spinnennetzt. Da hätte man viel rausprengen können ohne das der Rest des Gebäudes sich in Luft auslöst wie ein h nach dem Aufprall passiert.
Aber ich weiss unbequemes Thema, es gibt nichts zu sehen bitte gehen sie weiter. (aber erwarten Sie dann nicht besonders ernstgenommen zu werden)

Sven Fuchs hat gesagt…

Atta & Co. haben durch ihre Tat mit dem Leben bezahlt bzw. Selbstmord begangen. Mehre Menschen (die zudem Muslime waren) durch irgendeine westliche „Geheimorganisation“ dazu zu bringen, für das Ziel (welches wiederum ein Angriff auf muslimische Staaten wäre) zu sterben, wäre schon ein „kleines“ Wunder.
Diverse Ungereimtheiten als Fakten zu bezeichnen, halte ich für mehr als gewagt. Darüberhinaus habe ich im deutschsprachigen Raum noch keine seriöse Quelle gefunden, die diese Verschwörungstheorie ernsthaft als Fakt dargestellt hat. Vielmehr finden sich unzählige private Blogs und Webgemeinschaften, die diese Art Fakten verbreiten. Das an sich spricht schon für sich.

Anonym hat gesagt…

Hier im Focus gabs mal nen guten Bericht, es stimmt schon dass sich fast niemand an das Thema rantraut aber das heißt ja nichts.
http://www.911video.de/news/080110/
(original Artikel ist eingescannt)
Vielleicht sind Atta & Co wie wir alle einfach verarscht worden? Der heftigste Beweis für die Flugzeugentführung war übrigens der Telefonmitschnitt von Barbara Soundso mit der Erde. Nun hat sich herausgestellt, das Gespräch hat nie stattgefunden weil a) aus flugzeugen keine Handytelefonate möglich sind (bzw. waren) und b) weil American Airline bestätigt hat dass diese Maschine kein Bordtelefon besaß. Die Muslime die ich kenne sagen dass laut Koran Allah die Attentäter bestrafen würde und das so eine Tat vor ihrem Gott nicht zu rechtfertigen sei zumal auch Muslime in den türmen ums Leben kamen. Es ist schwer zu ertragen aber wir wurden professionell massenpsychologisch sowas von belogen an diesem Tag und danach dass es halt verständlich ist zu zweifeln. Eine Meinung davon abhängig zu machen wer sie noch vertritt ist aber schon billig, ich würde mich da an Popper, bzw. Kuhn richten und wissenschaftlich vorgehen. Übrigens gibt es auch wirklich viele Spinner die behaupten 911 sei ein inside job und gleichzeitig das es den Holocaust nicht gegeben habe und wir von Reptilmenschen regiert werden und weitere Vermengungen. Meiner Meinung auch ein psychologischer Trick um die 911 Wahrheitsbewegung unglaubwürdig zu machen. Hier melden sich übrigens die echten Opfer zu Wort und fordern eine Untersuchung:
http://www.youtube.com/watch?v=Or-1GVknJjo&feature=player_embedded
Und hier meint Noam Chomsky das es keinen Beweis für die Urheberschaft Al Qaidas für den 11.Sep gibt: http://www.presstv.ir/detail/149520.html

Sven Fuchs hat gesagt…

Bzgl. einem Selbstmordanschlag konnten Atta & Co. nicht „verarscht“ werden. Sie würden sterben und wussten darum. Und das im festen Glauben daran, das Richtige zu tun, „die Bösen“ (den Westen, die USA) zu bestrafen und anschließend direkt als Märtyrer ins Paradies zu kommen (inkl. Honig, Milch und Jungfrauen…). Das Glaubensbild eines Fanatikers ist eben ein anderes, als das eines normalen Muslim.
Psychohistorisch würde es Sinn machen, zu untersuchen, in wie weit sich wachsame Regierungs- und Geheimdienststellen der USA ggf. blind gestellt haben und hier und da Fehler im Sicherheitsapparat in Kauf genommen haben. Allerdings nicht auf Grund einer Verschwörung, sondern im Sinne der führenden Gruppenfantasie handelnd. Wenn die führende Gruppenfantasie war, dass man kurz vor einem inneren Zusammenbruch stand und dringend einen großen Feind brauchte, dann könnten dort psychische Prozesse verbindend zusammengekommen sein. Dann wollte man das offensichtliche nicht kommen sehen, damit der Angriff auch seine Ziele traf. Das ist allerdings nur Spekulation und würde wie gesagt eher psychische Analysen und das Unterbewusstsein zu Grunde haben, als irgendwelche bewussten Verschwörungen.
Darüber hinaus hatten die USA keinerlei Vorteile durch ihre kriegerischen Reaktionen, sondern nur Verluste auf allen Ebenen. (siehe dazu z.B. http://kriegsursachen.blogspot.com/2010/08/irakkrieg-das-marchen-vom-krieg-ums-ol.html) Auch vor diesem Hintergrund sind Verschwörungstheorien sehr fragwürdig.
Artikel wie der genannte im Focus Money sind schön und gut. Sie machen klar, was die „Theoretiker“ so alles festgestellt haben wollen. Ich lass mich ja auch gerne überzeugen. Aber da braucht es wirklich eindeutige Beweise, Untersuchungen von neutralen Fachleuten und eine professionelle, journalistische Recherche. Und dies am Besten seitens Dritter wie Europäern. Vieles, was zu dem Thema in den USA produziert wird, halte ich da für wenig objektiv. Zudem scheinen die Amerikaner nach ihren verkorksten Feldzügen und den offenbarten Lügen ihrer Regierung gemerkt zu haben, dass sie selbst nicht ganz unschuldig daran waren und unbedingt einen Feind brauchten, an dem es sich zu rächen galt. Nun alles auf eine Verschwörung in Regierungskreise zu schieben, entlastet da gut von der eigenen Verantwortung.

Anonym hat gesagt…

ich hab ja nirgends geschrieben wer dafür verantwortlich ist, sondern nur dass nicht geklärt ist was an diesem tag passiert ist. ich betrachte das wie einen kriminalfall,alle solange unschuldig bis das gegenteil bewiesen.
schuldig bzw. verantwortlich dafür dass es keine transparente untersuchung der abläufe und (vor)verurteilungen gab und damit für all die konsequenzen die dieses ereignis mit sich brachte sind meiner meinung aber die medien und politiker, die nicht nachfragen und allen quatsch verbreiten und natürlich deren unkritische konsumentInnen oder untertanen .
sie haben halt alle angst das mama oder papa,- boss, vorgesetzter, kanzlerin oder präsident wieder etwas unerwartetes verletzendes macht ,-dann wenn sie nicht machen was von ihnen erwartet wird,- weil sie sich davor fürchten ohne es so recht zu wissen und so schweigen sie lieber und glauben wieder, alles wie früher. (massen)psychologisch betrachtet ist der 11.September ein riesiges forschungsfeld wo sich noch niemand so richtig drauftraut, ausser der traumaforschung und deren ergebnisse über die folgen dieses ereignisses für kinder, ungeborene und erwachsene sind sehr aussagekräftig unabhängig davon wer das massaker verursacht hat. nicht unbhängig ist die mediale verknüpfung an diesem tag von den bildern der anschläge, den gesichtern der vermeintlichen attentätern, deren schuld nie bewiesen wurde, die in sekundeschnelle auf die betrachter einpreschten und in deren gehirn fleissig synapapsen schuffen. gehirnwäsche wäre der falsche ausdruck, es war mehr ein manipulierneder lernprozeß, besser liesse sich also von einer massenkonditionierung reden. erschreckend aber in irgendeiner form faszinierend ist die überlegung das grossteile der weltbevölkerung mittels lichtanimierter spiele und töne (TV) in ihrem bewusstsein latent bis manifest steuerbar sind und trotzdem behaupten und verteidigen werden und würden dass sie eine eigene, freie meinung haben.
bald wird der forschungsgegenstand der fernsteuerbarkeit der menschen durch die medien jedoch verschwunden sein, ein neues medium setzt sich durch, es besitzt eine dezentrale form der meinungsbildung und ist verlgeichbar mit den ersten flugblättern nach der erfindung der buchdruckmaschiene und kurz vor der französischen revolution.
millionen von menschen haben sich im internet ein eigenes bild vom 11.september verschafft und haben beissende fragen, sie wurden traumatisiert und wollen wissen von wem das geschah und vor wem sie eigentlich wirklich angst haben müssen. es lässt sich 911 auch wie ein "normales" traumatisches erlebnis fürs individuum betrachten.
dann wenn der abstand gross genug ist und die situation entspannter wird, dann geht die angst, kommt der mut und die berechtigte wut, ausser denn eine (assoziierte) gesellschaftliche spannung wird aufrechterhalten hinter der womöglich eine strategie steckt.

Sven Fuchs hat gesagt…

Eine Massenkonditionierung oder besser kollektive Einschwörung auf einen großen Feind (inkl. Selbstzensur aller kritischen Hinweise in den amerikanischen Medien) können nur funktionieren, wenn die Massen sich diesem Feindbild bereitwillig anschließen wollen. Wenn Du Teile meines Blog gelesen hast, wirst Du wissen, dass ich der Überzeugung bin: Nur Menschen, die eine gewaltvolle Prägung in der Kindheit erleiden mussten, sind derart schnell zu verblenden und zu manipulieren bzw. sind selbst ständig auf der Suche nach einem Feindbild. Menschen, die Liebe und Geborgenheit erleben durften, werden i.d.R. flexibler und konstruktiver auf Ereignisse wie den 11. Sep reagieren und nur sehr sehr unwahrscheinlich eine kriegerische Reaktion fordern. Hier müsste die Forschung im Grunde ansetzen, in dem sie diese zwei Extreme getrennt untersucht und die individuellen Reaktionen und Einstellungen der Akteure untersucht.
Im Grunde ist es auch egal, wer für den 11. Sep verantwortlich war. Nehmen wir an, US-Regierungskreise wären wirklich dafür verantwortlich (was ich nicht glaube). Und das würde irgendwann herauskommen. Dann würden die Amerikaner sagen: „Oh, wir sind getäuscht worden, was für eine Schande.“ Entschuldigt dies dann ihre kollektive Reaktion auf den 11. Sept?
Wenn mir heute jemand die Fensterscheibe einschlägt und ein Nachbar eine Falschaussage macht und sagt: „Pass auf, Mr. P war das, ich habs gesehen.“ Und ich dann wutendbrand eine Brandbombe im Haus von Mr. P lege, wobei sein ganzes Haus und seine Haustiere verbrennen. Was macht es da aus, wenn ich später erfahre, ich wurde getäuscht, Mr. P hatte mit der Fensterscheibe nichts zu tun. Meine Reaktion bliebe kriminell und stünde zudem in keinem Verhältnis.
Nein, ich mache mir lieber Gedanken über die emotionale Lage der US-Nation und notwendige Kinderschutzmaßnahmen, als über Verschwörungstheorien.

Elias Davidsson hat gesagt…

Die öffentliche These zum 9/11 ist nicht nur unsinnig, sondern wird von den US Behörden nicht belegt. Die Namen der angeblichen Täter stehen auf keiner beglaubigte Passagierliste; niemand hat sie in den Flughäfen oder beim Einsteigen in den Flugzeuge gesehen; und ihre Leichen bzw. Körperüberreste wurde nicht identifiziert. Es handelt sich daher um Fiktion. Auch das FBI gab in 2006 zu, keine konkrete Beweise für die Teilnahme von Osama bin Laden zu haben. Diese Tatsachen werden in meinem Buch "Hijacking America's Mind on 9/11" (Algora Publishers, New York, 2013) ausführlich dargelegt. Daher lehne ich entschieden die offizielle Verschwörungstheorie ab. Leider klammeren sich noch einige Menschen an diese Theorie. Aber ihre Zahl reduziert sich langsam. Meine Schriften werden auf meiner Webseite www.aldeilis.net angeführt. Rückmeldungen sind willkommen.